Bevor eine Integration sich mit OAuth authentifizieren kann, musst Du sie in Leadfeeder als Anwendung registrieren. Hier vergibst Du einen Namen, legst die Redirect-URLs fest und bestimmst, was die Anwendung darf.
Bevor Du startest
Du brauchst die Firmenberechtigung Applications Management. Fehlt sie Dir, wird der Bereich „Developer Access" in Deinen Firmeneinstellungen nicht angezeigt. Bitte eine Admin-Person in Deiner Firma, sie für Dich zu aktivieren.
Wer das Konto erstellt hat, verfügt standardmäßig über diese Berechtigung.
Eine Anwendung erstellen
Melde Dich bei Leadfeeder an und öffne die Settings.
Gehe zum Tab Company und wähle dort unter Developer Access die Option Applications.
Klicke auf New Application.
Fülle die Angaben zur Anwendung aus und klicke auf Save changes.
Die Felder
Feld | Erforderlich | Was es bewirkt |
Application Name | Ja | Der Name, der allen angezeigt wird, die die Anwendung autorisieren. Wähle einen Namen, den sie wiedererkennen. |
Description | Nein | Eine kurze Beschreibung, was die Anwendung tut. Wird auf dem Autorisierungsbildschirm angezeigt. |
Logo | Nein | PNG oder JPEG, bis zu 1 MB. Empfohlen werden mindestens 120 x 120 px. Wird auf dem Autorisierungsbildschirm angezeigt. |
Application Type | Ja | „Internal" für die Nutzung innerhalb Deiner eigenen Organisation. „Public" für Drittanbieter-Entwickler folgt in Kürze. |
Authorized redirect URLs | Ja | Wohin Leadfeeder die Person nach der Zustimmung zurückleitet. Es werden nur hier hinterlegte URLs akzeptiert. Klicke auf „Add URL", um weitere hinzuzufügen. |
Scopes | Ja | Was die Anwendung lesen und schreiben darf. Suche nach Stichwort und wähle einen oder mehrere Scopes aus. |
Die vollständige Liste der Scopes und ihrer Bedeutung findest Du unter OAuth-Endpunkte, Scopes und der Autorisierungs-Flow.
Client ID und Client Secret abrufen
Beim Speichern der Anwendung erstellt Leadfeeder eine Client ID und ein Client Secret.
Kopiere das Client Secret sofort und bewahre es sicher auf, zum Beispiel in einem Passwort-Manager. Es wird nur einmal vollständig angezeigt. Danach zeigt die Seite eine maskierte Version, zum Beispiel ••••••••••••f914, damit Du erkennst, welches Secret aktiv ist, ohne es offenzulegen.
Die Client ID bleibt auf der Anwendungsseite sichtbar und kann jederzeit kopiert werden.
Eine bestehende Anwendung verwalten
Öffne Settings > Company > Developer Access > Applications und klicke auf den Namen der Anwendung.
Von dort aus kannst Du:
Bearbeiten: Name, Beschreibung, Logo, Redirect-URLs und Scopes.
Ein neues Client Secret erstellen, wenn das aktuelle kompromittiert wurde oder Du Zugangsdaten regelmäßig rotierst.
Prüfen, welche Scopes aktuell gewährt sind.
Das Client Secret rotieren
Klicke auf Create new Client Secret. Das alte Secret funktioniert danach sofort nicht mehr. Es gibt keine Übergangsfrist, aktualisiere Deine Integration deshalb im selben Wartungsfenster.
Scopes ändern
Das Hinzufügen und Entfernen von Scopes verhält sich unterschiedlich.
Einen Scope hinzuzufügen wirkt sich nicht automatisch aus. Die Anwendung arbeitet weiterhin mit den Scopes, die bei der ursprünglichen Autorisierung genehmigt wurden. Die autorisierende Person muss den Autorisierungs-Flow erneut durchlaufen und die neuen Berechtigungen bestätigen.
Einen Scope zu entfernen wirkt sich sofort aus. Jeder Aufruf der Anwendung gegen den entfernten Scope schlägt ab diesem Moment fehl.
Empfehlungen zur Sicherheit
Behandle das Client Secret wie ein Passwort. Committe es niemals in ein Repository und füge es nie in ein Ticket ein.
Speichere es in Umgebungsvariablen oder einem Secrets-Manager, nicht in Deinem Quellcode.
Fordere nur die Scopes an, die die Integration wirklich benötigt. Wenn sie nur Firmen liest, gewähre keinen Schreibzugriff.
Rotiere das Secret, wenn Du einen Leak vermutest oder wenn jemand mit Zugriff darauf die Firma verlässt.
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Fragen, Kommentare oder Feedback? Melde Dich gerne bei unserem Support-Team per Chat oder per E-Mail an support@leadfeeder




